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27. March 2013 - Skandinavien-Tournee
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Hallo Skilanglauffreunde!
Eine sehr lange und anstrengende Saison ist mit der Skandinavien-Tournee zu Ende gegangen. Dabei war der Weltcup in Lahti mit Platz 23 noch das beste Ergebnis. Der WM-50er aus der Vorwoche stecke zwar noch im Körper, aber ich konnte mit dem Rennen zufrieden sein. Anschließend ging es weiter nach Oslo, wo ich eigentlich den nächsten 50er laufen wollte. Leider streckte mich nach der Reise ein grippaler Infekt nieder und ich musste das Rennen kurzfristig absagen. Schade, schließlich wäre ich wieder sehr gerne vor so vielen Fans gelaufen. Von Oslo aus, ging es weiter zum großen Weltcupfinale. Das Weltcupfinale, bestehend aus einer Mini-Tour, begann mit einem Sprint in Stockholm. Hier ging ich nach meinem Infekt mit wenig Hoffnung an den Start und wurde positiv überrascht. Platz 34 und mir fehlten nur 0,4 Sekunden zur Qualifikation der besten 30 Athleten. Weiter nach Falun und den letzten 3 Rennen der Mini-Tour. 2,5km Skating Prolog, 15km cl und 15km Skating standen auf dem Programm. Ich muss leider berichten, dass alle 3 Rennen richtig mies waren und ich überhaupt nicht mehr ins Laufen kam. Im Prolog war ich richtig fest und lief viel zu verkrampft auf den 48.Platz. Der 15km cl war auch nicht besser und eine noch dazu völlig falsche Skiauswahl tat ihr übriges. Wieder Platz 48 und keine Chance mehr auf ein gutes Endergebnis in der Mini-Tour. Am letzten Tag (15km Skating Verfolgung) lief ich quasi um die Ehre und ergatterte mit der 26.Tageszeit einen 43.Platz in der Gesamtwertung.
Nun bin ich wieder zu Hause im Kreise meiner Familie und erhole mich in den nächsten Wochen von der Saison.
Ich möchte nun allen Fans ein großes Dankeschön für die Unterstützung sagen! Danke für das feste Daumendrücken!
Bis bald Euer Fibs
11. March 2013 - WM Val di Fiemme
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07. February 2013 - WC Sotschi
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Hallo Skilanglauffreunde!
Leider muss ich euch von einer misslungenen Generalprobe aus Sotschi berichten. Zu Beginn der 30km Skiathlon. Vom Start weg fühlte ich mich gut und hatte während des Rennens nie Probleme das Tempo mit zugehen. Der Ski lief und es machte mir auch trotz des Schneefalls ziemlich viel Spaß zu laufen. Es lief so gut, dass ich mich schließlich entschied, beim 2.Bonussprint aktiv mit zu sprinten, was schließlich auch als 4.ganz erfolgreich war. Dann stürzte ich wie schon so oft in dieser Saison und brach mir dabei mitten im Renngetümmel einen Stock. Ich verlor so viel Zeit, dass ich extrem weit zurück viel und beim Skiwechsel nur noch 42.mit schon über 30 Sekunden Rückstand war. Von da an, war es eigentlich nur noch Krampf und ich fand nie wieder so richtig meinen guten Rhythmus. Ich kämpfte mich zwar Position um Position immer außen durch den tiefen Neuschnee in Richtung top 30 vor, verlor dadurch aber viel zu viel Kraft um am Ende nochmal eine Chance auf die Spitze zu haben. Am Ende nahm ich dann schließlich ein wenig das Tempo raus und wurde 39.
Dann der Teamsprint in der klassischen Technik zusammen mit Sebastian Eisenlauer. Wieder begann alles sehr viel versrechend und wir verkauften uns richtig gut. Nach einem richtig guten und souveränen Halbfinale zogen wir ohne Mühe ins Finale ein. Vermeintlicher Einzug ins Finale…Disqualifikation! Wir waren beide förmlich geschockt und wussten überhaupt keinen Grund warum man uns disqualifizieren sollte! Erst der genaue Videobeweis klärte uns auf und zeigte den Grund. Im immer sehr unübersichtlichen Wechselgetümmel übersah ich leider bei einem Spurwechsel einen Finnen, brachte diesen aus dem Gleichgewicht, was dann schließlich mit einem Sturz endete musste. Eine sehr unglückliche Situation, welche von meiner Seite total unbeabsichtigt war, weil ich den Finnen einfach nicht gesehen hatte. Eine schon hundertfach erlebte Situation, gerade beim Wechsel im Teamsprint. Wenn der Finne nicht so unglücklich gestürzt wäre, passiert gar nichts und wir hätten höchstwahrscheinlich im Finale mit ums Podium gekämpft!
Unterm Strich muss ich letztendlich die positiven Dinge sehen. Die Form hat in Sotschi gestimmt, die Ergebnisse aus geschilderten Gründen leider nicht. Aber wie sagt man ja so schön: "Eine verpatzte Generalprobe sorgt für eine gelungene Premiere".
In diesem Sinne… auf geht’s, weiter zur WM!
Euer Fibs
27. January 2013 - WC La Clusaz
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09. January 2013 - Tour de Ski
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Hallo Skilanglauffreunde!
Das war die 7.Tour de Ski. Das war meine 7.Teilnahme! Und zum 7.mal erklomm ich das Ziel auf der legendären Alpe Cermis! In der ARD war von den 7 Tour-Dauerbrennern ( 3 Männer : Northug, Di Centa, Filbrich + 4 Frauen: Kowalczyk, Roponen, Saarinen und Shevchenko ) die Rede, welche bis dato alle 50 Tour de Ski-Etappen seit der Geburt im Jahr 2007 durch gestanden hatten. Nun sind es nur noch 6 Tour-Dauerbrenner ( Saarinen trat zur letzten Etappe nicht mehr an ), welche dieses Jahr letztendlich auch die 7.Auflage beendeten. Ich gehöre nach wie vor dazu und es macht mich verdammt stolz wieder diese Qualen überstanden zu haben!
Es war eine sehr schwere Tour de Ski, auch wenn es dieses Jahr „nur“ 7 Etappen waren. Gerade die ersten 2 Etappen in Oberhof verlangten mir schon alles ab. Die Bedingungen waren durch warme und verregnete Wetterkapriolen super schwer und der Schnee war brutal tief und langsam! Im Prolog kam ich überhaupt nicht klar und stolperte zu einem schwachem 47.Platz. Damit war ich gerade in Oberhof überhaupt nicht zufrieden und nahm mir für die Verfolgung entsprechend viel vor. Diese lief dann schon viel besser und ich konnte mich nach einer meiner stärksten kämpferischen Leistungen überhaupt, vom 47.Platz nach vorn auf den 13.Platz schieben! Weiter ging es nach einem Ruhetag im schweizerischen Val Müstair. Hier stand ein skating Sprint auf dem Programm, wo ich mich mal wieder viel zu schnell nach dem Prolog als 61. verabschieden musste. Wieder ein Ruhetag und die Reise führte uns weiter nach Toblach zur 4. und 5. Etappe. Es galt die Königsetappe über 36km skating von Cortina nach Toblach und ein 5km cl Einzelstart zu laufen. Von nun an wollte ich mich Stück für Stück in Richtung Top10 bewegen, was mit den Ergebnissen 18 und 21 überhaupt nicht so gelang. Während der Marathonetappe wollte ich mit einer starken Gruppe weit nach vorne kommen, merkte aber schnell, dass durch viel zu viel Taktik das Gegenteil der Fall war. Wir schlossen nicht nach vorne auf, sondern eine größere Gruppe erreichte uns von hinten. Mit ca 15 weiteren Läufern erreichte ich Toblach und wurde im Massensprint schließlich 18. Einen Tag später über die 5km cl hatte ich dann nicht den entsprechenden Ski für mein Vorhaben. Dieser war zwar sehr gut in den schnellen Abfahrten, war aber am Anstieg viel zu glatt für ein Top-Resultat. Als 21. kassierte ich weitere 35 Sekunden in der Gesamtwertung und lag vor den abschließenden Etappen 6+7 in Val di Fiemme auf Gesamtplatz 20. Der 15km cl Massenstart in Val di Fiemme ist meine erklärte Lieblingsetappe. Und es lief hervorragend! Der Ski lief, die Kraft war da und meine Taktik war voll auf den Endspurt ausgerichtet. Alles war parat für ein absolutes Toprennen! Bis km 14 und einen Sturz mit fatalen Folgen. Ich lag aussichtsreich auf Position 3 und kam dann im Positionsgerangel so unglücklich zu Fall, dass ich mich total mit meinem Gegner Gaillard verhedderte und mir auch noch der Stock brach. Von Position 3 zurück auf Position 25, vorbei war es mit der Chance aufs Podium zu gelangen. Ich kämpfte mich zwar noch einmal ein paar Plätze nach vorne, war aber über Platz 19 am Ende sehr enttäuscht! Die Bühne für Etappe 7 war vorbereitet und über 30000 Fans warteten am legendären Schlussanstieg rauf zur Alpe Cermis. 450 Höhenmeter auf den letzten 3km der über 90km langen Tour de Ski. Die Hölle als Abschluss, aber auch Freude auf die unglaubliche Atmosphäre an der Strecke. In einer kleinen, aber starken Gruppe ging es auf die letzte Reise. Die Top15 als Ziel, die Top10 als Traum. Das Gefühl war gut und bis zum Einstieg zur Alpe kämpfte ich mich wieder zurück in den erweiterten Kreis der Top10-Anwärter! Dann der Berg und seine Leiden. Ich musste zwar von Beginn an extrem kämpfen, aber das Gefühl war besser als in den letzten Jahren. Die Top10 rann mir zwar schnell wieder aus der Hand, aber es war immer noch möglich die Top 15 zu schaffen. Die Alpe Cermis wird zwischenzeitlich bis zu 30% steil und der Körper schreit nach Aufgabe, aber die Masse der Fans nimmt zum Ende hin immer mehr zu. Man wird quasi von den Fans nach oben getrieben und läuft fast wie in Trance Richtung Ziel. In dieses kam ich dann schließlich als 16. und war damit gar nicht so unzufrieden auch wenn ich die Top15 verpasst hatte. Ich war so schnell wie noch nie den Berg oben und gerade mit der bitteren Erfahrung aus dem Vortag hatte ich noch ein gutes Resultat erreichen können!
Eine ordentliche Tour mit einigen guten und stabilen Leistungen ging für mich zu Ende und ich möchte allen danken, welche mir ganz fest die Daumen gedrückt haben!
Weiter geht’s voraussichtlich für mich in La Clusaz!
Bis bald Euer Fibs!
21. December 2012 - WM-Quali in Canmore!!!
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Hallo Skilanglauffreunde!
Es ist vollbracht! Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im italienischen Val di Fiemme ist unter Dach und Fach! Durch die Plätze 13 und 9 in Canmore, erfüllte ich die geforderte Norm und darf nun zu meiner 7.Weltmeisterschaft in Folge fahren! Im ersten Rennen über 15km cl Massenstart war ich noch vom Pech verfolgt. Ich stürzte in der ersten Runde und mir brach anschließend auch noch der Stock. Ich kämpfte mich anschließend viel zu schnell durchs Feld zurück bis an die Spitze und wurde beim ersten Bonussprint noch 5. Wie gesagt, viel zu schnell, weil es mir anschließend die Beine zudrehte und ich sehr müde wurde. Nur mit viel Wille und Einsatz konnte ich der Spitzengruppe folgen und erkämpfte mir mit Ach und Krach den 13.Pl. Eine Halbe Norm, aber für mich viel zu wenig! Ich merkte einfach, dass ich ohne Sturz und Stockbruch viel mehr zu leisten im Stande war. Motiviert ging ich in den 30km Duathlon, wo ich mir unbedingt die ganze WM-Norm sichern wollte! Ich musste also mindestens 15. werden. Wie auch schon im ersten Rennen über 15km (es gab zwei Bonussprints um Weltcuppunkte), gab es auch diesmal die Möglichkeit um Bonus-Weltcuppunkte zu sprinten. Gesamt vier, zwei Sprints cl und zwei Sprints im sk. Wenn sich die Möglichkeit bieten würde, wollte ich mit sprinten, ohne aber das Risiko eines erneuten Einbruchs in Kauf zu nehmen. Was soll ich sagen? Es lief wirklich super! Von Gesamt 60 möglichen Punkten, erlief ich 41 Punkte!!! Mit Platz 9 am Ende waren es sogar 70 Weltcuppunkte! Ein Hammerrennen und auch die zweite Normerfüllung! Val di Fiemme ich kann kommen! Nun bin ich wieder zu Hause in Oberhof und bereite mich in Ruhe auf meine 7. Tour de Ski vor.
Ich wünsche allen meinen Fans ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Drückt mir weiter fest die Daumen!
Euer Fibs
04. December 2012 - WC Gällivare und WC Kuusamo
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Hallo Langlauffreunde!
Das waren gute Weltcuprennen in Gällivare und Kuusamo! Es lief zwar noch nicht alles rund aber ich brauch wirklich nicht unzufrieden sein! Also noch einmal kurz der Reihe nach. In Gällivare stand ein 15km skating Einzelstart und eine Staffel an. Nach den für mich tollen Rennen in Muonio, nahm ich mir entsprechend viel vor. Ich wollte einfach meine Leistung von Muonio noch einmal bestätigen. Im 15km Rennen gelang dies nur bedingt und ich belegte den 26.Platz. 3 Sekunden schneller und ich wäre 18.geworden. Als Grund für das doch ein wenig ernüchternde Ergebnis, sah ich drei Dinge. Meine späte Startnummer, welche mich im immer stärkeren Schneefall laufen ließ, mein Ski welcher im Neuschnee nicht so funktionierte und ich war wohl auch ein wenig zu verkrampft. Da lief die Staffel deutlich besser! Als Startläufer brachte ich eine super Leistung und war voll zufrieden! Bis zum Schluss lagen wir voll auf Podiumskurs und wurden am Ende mit 11 Sekunden Rückstand auf Sieger Norwegen guter 6.!
Weiter in Kuusamo. Die sehr schwere Mini-Tour (Ruka-Triple) begann mit einem Sprint in der klassischen Technik. Für mich traditionell eine Durchgangsstation. 80. Platz aber der Körper fühlte sich ganz gut an. Am zweiten Tag dann 10km Skating im Einzelstart. Hier wollte ich sehen wo ich wirklich stehe und nahm mir ein gutes und aggressives Rennen vor. Aufgrund meines Sprintergebnisses musste ich schon sehr früh mit Startnummer 8 ins Rennen gehen und hatte von Anfang bis Ende Bestzeit. Im Nachhinein betrachtet, habe ich das Rennen wohl ein wenig zu schnell begonnen und am Ende leider zu viel Zeit liegen lassen. Gemerkt habe ich dies nicht, schließlich bin ich ja quasi vor dem Rest des 117 Starter umfassenden Feldes hergelaufen. Ich belegte am Ende mit gut 45 Sekunden Rückstand einen respektablen 22.Platz. Gesamt lag ich nun nach Sprint und 10km Skating auf Platz 26, hatte aber schon eine größere Lücke zur angestrebten Top 15. Hoch motiviert ging ich nun in der 15km langen cl Verfolgung an den Start und nahm mir viel vor. Die Abstände waren nach vorne ein wenig zu groß und nach hinten gering. Ich versuchte gleich Kontakt nach vorne herzustellen und legte gleich nach dem Start brutal schnell los. Für mich gefühlt wie ein Sprinttempo. Jeder lief voll auf Angriff und wollte die Lücke zu den Topleuten schließen. Doch leider entstand genau nach den ersten 17 Läufern eine große Lücke und ich wusste schnell, dass die Top 15 nicht mehr zu erreichen war. Lukas Bauer und ich liefen eigentlich die ganze Zeit an der Spitze der zweiten Gruppe und versuchten Anschluss zur Top-Gruppe herzustellen. Ein aussichtsloses Unterfangen. Ich konzentrierte mich dann letztendlich auf den Kampf um Platz 18 und wurde nur knapp geschlagen. Am Ende lief ich die 19.Tageszeit und wurde ebenso 19. in der Minitour-Gesamtwertung. Fazit: Es gibt noch viel Luft nach oben! Gerade in Sachen Wettkampfhärte muss ich noch zulegen, aber diese hole ich mir in den nächsten Wochen über weitere Renneinsätze! Beim WC in Canmore werde ich also wieder am Start sein!
Drückt mir beide Daumen!
Euer Fibs
22. November 2012 - 2 mal 3. bei FIS-Rennen in Muonio
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Hallo Skilanglauffreunde!
Kurz vor dem Start in die neue Weltcup-Saison, will ich mich noch einmal kurz bei Euch melden. Am 5.11. flogen wir mit der Bundeswehr in den hohen finnischen Norden nach Muonio.
Muonio befindet sich etwa 200km nördlich des Polarkreises und wir waren nun schon zum 10.mal dort, um unsere wichtigste Schneevorbereitung für die ersten Weltcuprennen der Saison zu bestreiten.
Die Bedingungen waren Dank des üppigen Schneefalls der letzten Wochen ( ca 50cm Schneehöhe ) perfekt und wir konnten unser Training optimal absolvieren! Jede Runde rund um Muonio war super präpariert und es
wurde somit nie langweilig.
In den letzten Tagen unseres Trainingslagers, absolvierten wir unsere jährliche WC-Generalprobe in Form zweier Einzelstartwettkämpfe ( FIS-Rennen ).
Mit fast allen WC-Teams der Welt( nur Norwegen, Schweden, Schweiz, Frankreich fehlten), war die Konkurrenz dieses Jahr wieder richtig stark und es gingen im Herrenrennen insgesamt weit über 300 Athleten an den Start.
Am ersten Tag über 10km cl wurde ich mit nur 13 Sekunden Rückstand auf den Sieger Poltoranin 3.!! Damit konnte ich wirklich sehr zufrieden sein und ich wusste nun, dass ich eine prima Verfassung hatte! Dies stellte ich auch am zweiten Tag über 15km sk unter Beweis und wurde erneut 3.!! Mit solch einem tollen Einstand in die Saison, bin ich natürlich sehr zufrieden und er zeigt mir, dass ich und mein Trainer auf einem sehr guten Weg sind!
Nun geht es für mich kurz wieder nach Hause, bevor es dann endlich am Donnerstag zum ersten richtigen Weltcup der Saison nach Gällivare geht!
Drückt mir alle Daumen!
Euer Fibs!
29. October 2012 - Gletschertraining in Ramsau und Schnalstal
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Hallo Skifreunde!
Ein großer Trainingsblock mit Schwerpunkt Höhentraining in Ramsau und im Schnalstal liegt hinter uns und ich will Euch kurz Bericht erstatten! Unser 3.großer gemeinsamer Trainingslehrgang führte uns erstmal mal nach Ramsau am Dachstein. Ein kleiner Teil unserer Mannschaft, zu dem auch ich gehörte, wählte sein Hotel direkt neben der Dachsteinseilbahn in der Türlwandhütte. Diese liegt genau 1700m hoch und ist perfekt für einen Einstieg ins Höhentraining. Das Skitraining auf dem 2600m hohen Dachsteingletscher war natürlich dabei unser Hauptanliegen. Skitraining in Verbindung mit Höhentraining. Auf 1700m schlafen und auf 2600m trainieren. Die Bedingungen auf dem Gletscher waren überwiegend richtig gut und wir konnten unser Programm optimal umsetzen. Zum Teil gingen wir sogar 2mal am Tag zum Skitraining. Nach einer Woche ging es dann weiter ins südtiroler Schnalstal. Hier waren wir auch schon letztes Jahr und hatten top Erfahrungen gesammelt. Die höhentechnischen Begebenheiten sind im Schnalstal noch ein wenig verschärfter. Schlafen im Örtchen Kurzras auf 2000m Höhe und Training auf dem Schnalstalgletscher in 3000m Höhe. Es sollte super schön werden! Perfektes spätsommerliches Wetter und schnelle Bedingungen auf dem Gletscher. Unzählige km ohne Langeweile. Kurz um, dieser Lehrgang war gerade für den Kopf noch einmal eine schöne Sache, welcher uns mit einem guten Gefühl wieder nach Hause fahren lies. Hier zu Hause in Oberhof fand dann auch für mich das Lehrgangsfinale statt. Ich nahm bei der 3. ZLK am Wettkampf über 15km Skating in der Skihalle teil und wollte sehen, wie sich mein Körper unmittelbar 1Tag nach der Höhe unter Wettkampfbedingungen anfühlt. Mit Platz 1 und knapp 30 Sekunden Vorsprung kann ich sagen, dass er sich außergewöhnlich gut anfühlte! Nun geht es für mich ab den 5.11. gut gestärkt und voller Vorfreude an die nächsten Trainingsaufgaben in Muonio.
Bis bald Euer Fibs!
04. October 2012 - Berlin-Marathon Speedskating
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Hallo Skilanglauffreunde!
Letztes Wochenende bestritt ich wohl einen meiner verrücktesten Wettkämpfe überhaut. Ich startete beim 39.Berlin-Marathon auf Speedskates! Dies ist mit Abstand der wichtigste Wettkampf in der Speedsakting-Szene und er war somit mit allem besetzt, was weltweit Rang und Namen hat. Ziel des 7000 Starter umfassenden Feldes, war natürlich wie immer ein neuer Weltrekord. Gerade Berlin mit seiner sehr schnellen Strecke ist dafür prädestiniert und eine Zeit unter einer Stunde war das erklärte Ziel! Für mich konnte das Ziel nur heißen, ohne Sturz und unverletzt über die Ziellinie zu kommen. Gerade die wahnsinnig hohen Geschwindigkeiten um zum Teil 50-60km/h auf den schmalen Skates, sind für mich sehr gewöhnungsbedürftig und gerade in den Kurven sehr nervenaufreibend. Meiner Form betreffend, war ich mir auch nicht so sicher, schließlich hatte nach der guten Testwoche einen 3 tägigen Infekt und konnte somit fast nichts vor dem Marathon trainieren. Ich startete im Eliteblock und versuchte so lange wie möglich in der Spitze mit zu laufen. Das Tempo war echt brutal und ich musste vom ersten Meter weg Vollgas gehen! Nach einem „Fast-Sturz“ in einer Spitzkehre bei km 17, musste ich mich wieder zurück in die Spitze kämpfen und ging schließlich „blau“. Mit ziemlich dicken Beinen musste ich dann nach 21 km abreißen lassen und alleine weiter kämpfen. Im Nachheinen kein Wunder, zur Überraschung für mich selber lief ich laut Ergebnisliste die erste Hälfte in 31:31min ( 40,17 km/h Schnitt !!!! über den Halbmarathon ) und wusste nun warum ich die Spitze ziehen lassen musste. Nach und nach bildete sich dann um mich herum eine kleine Gruppe von abgehängten Skatern und jeder war froh, nicht alleine den Rest bis ins Ziel laufen zu müssen. Nach 42,195km kam ich schließlich mit einer Endzeit von 1:08:18Std als 77.ins Ziel. Dies endspricht einem Marathonschnitt von 37,07 km/h! Damit konnte ich gut leben, schließlich merkte ich doch ziemlich deutlich, dass ich ein paar Tage vorher noch krank war. Außerdem ging es für mich auch um viel Spaß und um eine neue Erfahrung! Noch nie war ich auf Skates mit solchen Geschwindigkeiten unterwegs und ich verspreche mir davon auch einige Fortschritte in meiner Sportart! Der Sieger Ewen Fernandez aus Frankreich, lief übrigens am Ende in 1:00:04Std einen neuen Streckenrekord!
Bis bald, Euer Fibs!











