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18. July 2011 - Sommerleistungskontrolle

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Hallo Skifreunde! Die erste zentrale Testwoche liegt hinter mir und ich kann viel Positives berichten! Zu Beginn die Laufbandtest welche wie immer unter Laborbedingungen und mit fairem ( jeder Athlet läuft den gleichen Roller ) Rollermaterial absolviert wurden. Die Tests sind zum Teil mit ihren ganzen Werten über 10 Jahre hinweg zu vergleichen und man sieht sehr genau, wie es um den Formaufbau bestellt ist. Es lief gut! Der cl Ausdauertest war im absoluten Rekordbereich und nur sehr wenig fehlte zum Bestwert! Der neu kreierte Schubtest verlief auch sehr vielversprechend und zeigte mir, dass ich auch im Kraftbereich auf einem guten Weg bin. Zufrieden ging es an die weiteren Aufgaben. Mini-Tour aus sk Sprint in der Skihalle, Crosstest und Rollertest (Verfolgung). Quasi ohne Ski und Sprinttraining, verkaufte ich mich ganz annehmbar. Nach ordentlichem Prolog mit 13.Zeit, steigerte ich mich und konnte bis ins Halbfinale vorstoßen. Dort hatte ich dann am Ende ein wenig Pech mit dem Material und wurde 6. Gesamt also Platz 12, der aber für mich kein schlechtes Ergebnis bedeutete. Im Cross und Rollertest war klar, dass es schwer werden würde. Die Sprintläufe in den Beinen, machten weitere Einsätze nicht leichter, aber bei der Tour de Ski ist dies ja Gang und Gebe und man muss sich da durch beißen. Mit einer Zeit von 34:25min und Platz 9 verfehlte ich zwar mein Ziel von einer 33er Zeit recht deutlich, war aber wirklich nicht unzufrieden. Die Zeit ist solide, gerade im Sommer. So wie auch der sk Rollertest. Mit gutem Kampf und der 5.Tageszeit, kämpfte ich mich noch vom 8.auf den 4.Platz vor und unterlag am Ende nur im Zielsprint um Platz 3 in der Gesamtwertung! Ein absolutes Topresultat fehlte in dieser Woche, aber dies konnte und durfte ich auch auf Grund des vielen Trainings der letzten Monate  nicht erwarten. Dafür waren die Leistungen aber sehr konstant und für den Sommer auch nicht so schlecht.   Nun stehen ein paar Tage Ruhe und Erholung zu Hause bei meiner Familie an, bevor ich dann weiter hoch motiviert an meinem Trainingsaufbau weiter arbeite! Bis bald, Euer Fibs!

04. July 2011 - Bergtraining Obertilliach

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Hallo Skilanglaufreunde! Nach längerer Zeit will ich mich mal wieder bei euch melden! Unser erster gemeinsamer Ü30 Lehrgang liegt hinter uns! 11 Tage Obertilliach und das Osttirol zeigte sich von seiner besten Seite! Bei super sonnigem Wetter,  immer zwischen 18 und 25 Grad, hatten wir beste Bedingungen! Dadurch dass wir zum ersten Mal im Sommer in diese Region gefahren sind, wurde jede Trainingseinheit zu einem Höhepunkt und es wurde nie langweilig! Als Trainingsmittel hatten wir alles dabei. Vom Mountainbike bis zum Bergroller. Es ging auf Berge wie Hochstein, Pfannspitze und die Große Kinigat, oder es wurde der Radweg zwischen Toblach und Lienz unter die Räder genommen. Gesamt kamen wir auf viele unzählige Bergkilometer mit harten Höhenmetern. Kurzum, es war ein guter Lehrgang, welcher richtig Spaß gemacht hat! Bis bald, Euer Fibs   

09. May 2011 - Trainingsgruppe Teichmann/Filbrich geht neue Wege...

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Hallo Skilanglauffreunde! Mit dem 2.Mai hat das neue Trainingsjahr 2011/2012 begonnen und ich will Euch kurz über den aktuellen Stand der Dinge aufklären! Nach sehr erfolgreichen Jahren mit unserem langjährigen Trainer Cuno Schreyl, haben Axel und ich beschlossen, eigene und neue Wege zu gehen. Dies heißt aber nicht, dass wir uns im Argen getrennt haben! Vielmehr sind wir ihm sehr dankbar und wissen ganz genau was wir gemeinsam mit ihm an Erfolgen gefeiert haben!! Ab sofort werden Axel und ich eigenverantwortlich trainieren und werden dabei  in Zukunft von Frank Ullrich, Silvio Thieme und  Andy Böhme unterstützt. Frank Ullrich, ehemaliger Cheftrainer Biathlon, wird in beratender Funktion mit uns zusammen die Trainingspläne erarbeiten und zukünftig bei wichtigen Fragen wie zum Beispiel Höhentraining zur Seite stehen! Silvio Thieme, unser Physiotherapeut der deutschen Nationalmannschaft, wird in Zukunft unser Betreuer / Physio in Personalunion für die neue Ü30 Trainingsgruppe auf Lehrgängen sein. Gemeinsam mit Tobi Angerer werden wir zu dritt eigene Trainingslager planen und diese von Silvio absichern lassen. Schwerpunkt dieser Trainingsgemeinschaft, wird ein gezieltes Höhentraining und ein dem Alter spezifisches Training  in Hinsicht Olympia Sotschi bilden. Für das Krafttraining als wichtigen Schwerpunkt hier am Stützpunkt Oberhof, wird sich der frühere Skeleton-Weltmeister Andy Böhme verantwortlich zeigen. Die erste Trainingswoche liegt nun hinter uns und der Muskelkater ist stets unser treuer Begleiter. Dabei trainieren wir in den ersten Trainingswochen nahezu jede Muskelgruppe und gestallten unser Training so abwechslungsreich wie möglich. Ich wünsche allen Skifans ein schönes Frühjahr mit weiterhin ganz viel Sonne! Euer Fibs 

24. March 2011 - Saisonende

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Hallo liebe Skifans! Platz 38 in Lahti, Platz 39 in Stockholm, Platz 31 und 41 in Falun. So lautet die nüchterne Bilanz meiner letzten WC-Rennen. Eigentlich laufe ich sehr gerne in Lahti und Falun, und mag auch die sehr schweren Strecken, aber irgendwie wollte es, wie auch schon in  den letzten Jahren nicht mehr richtig funktionieren.  Irgendwie fühlte ich mich in jeden Rennen sehr platt und konnte nur mein eigenes Tempo laufen. Jedes Mal erreichte ich das Ziel nur mit Mühe und Not und war am Ende froh das die Saison zu Ende ging. Letztendlich für mich eine gute Saison die mit dem Gewinn der Bronzemedaille auch erfolgreich war. Diese Medaille entschädigt für alles und macht mich richtig stolz. Nun geht es für mich in die wohlverdiente Pause und ich werde ganz viel Zeit mit meiner kleinen Familie verbringen! Ich danke allen meinen Fans für das feste Daumen drücken! Danke auch für die vielen Gästebucheinträge und e-mails! Vielen lieben Dank und bis zur nächsten Saison! Euer Fibs!

08. March 2011 - WM Oslo und der Gewinn der Bronzemedaille

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Hallo Skilanglauffreunde! Kurz nach der WM und mit ein wenig Abstand zu den letzten aufregenden Tagen, will ich Euch endlich von Oslo berichten. Alles begann für mich mit dem 30km Duathlon. Das Stadion und die Strecke waren mit 100000!!! Fans brechend voll und das Wetter passte auch sehr gut! Mein Ziel war es, gut in die WM zu starten und mir mit einem Top-Resultat, Selbstvertrauen für die gesamte Zeit am Holmenkollen zu holen. Leider gelang mir dies mit Platz 30 nur bedingt. Der Klassisch Part lief sehr gut und der Skating Part sehr schlecht. Beherzt und voll motiviert ging ich ins Rennen und war im klassischen Stil immer in der Spitze vertreten. Jede Tempoverschärfung hielt ich gut mit und fühlte mich ziemlich stark. Dann der Wechsel auf Skating. Schnell merkte ich, dass ich nicht das beste Brett und die besten Beine an diesem Tage hatte. Schon etwa 10km vor dem Ziel hatte ich Probleme die Spitzengruppe zu halten und viel kurz danach ab. Nur mit viel Kampf und Wille, erreichte ich das Ziel und war natürlich schwer enttäuscht. War ich doch in diesem Rennen schon mal WM 4.und Olympia 6.! Ich wollte eigentlich viel mehr und mindestens in die Top10. Wie sollte es weiter gehen? Zwei Tage später war ja schon 15km Klassisch Einzelstart und einen Tag später der Teamsprint Klassisch. Erholung und Regeneration war sehr wichtig für mich und ich verzichtete schließlich auf den Einzelstart um eine Option für den Teamsprint zu sein. Zu meiner großen Freude gab man mir dann auch die Chance, gemeinsam mit Tim Tscharnke im Teamsprint zu starten. Es sollte für mich eines der dramatischsten Rennen in meiner Laufbahn werden! An diesem Tag des Sprints, fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl und fühlte mich frisch. Ich glaube, ich hab mich noch nie so schnell bewegt, wie an diesem  Tag! Im Halbfinale merkte ich schon, dass wir eine gute Chance haben.  Jedes Tempo ging ich mit und verbissen kämpfte ich um jeden Meter. Als 3.kamen wir sicher ins Finale und wir wussten, dass mit etwas Glück einiges möglich sein würde. Im Finale gab es alles was einen WM-Teamsprint ausmacht. Positionskämpfe, brachiale Attacken und riesiger Kampf. Selbst mit Petter Northug konnte ich mit sprinten und Tim präsentierte sich in Gala-Form. Gemeinsam waren wir immer unter den ersten 5 und im Kampf um die Medaillen vertreten. Schließlich ging es in die letzte Runde und Tim setzte alles auf eine Karte. Über die letzte Brücke und auf Platz 3 liegend ging er auf die Zielgerade. Bis etwa 50m vor dem Ziel dachte ich, dass es für eine Medaille reichen würde! Silber schien mir sogar möglich und ich konnte nicht mehr hin sehen! Ich litt ohne Ende unter der Anspannung und musste sehen, wie sich der russische Olympiasieger Kriukov immer weiter an Tim ran und schließlich vorbei schob. Der Medaillentraum platze jäh und wie getroffen sackte ich vor Enttäuschung zusammen. Hätte ich vor dem Sprint gewusst, dass wir 4.werden, hätte ich wohl unterschrieben und wäre zufrieden gewesen! Aber wenn man mit nur 0,9 Sek hinter Gold und 0,4 Sek hinter Bronze im Ziel ist, dann ist man entsetzlich traurig! Die Staffel musste es also richten. Ich glaubte immer noch fest an eine Medaille und wusste, dass wir alle Chancen hatten. Nun schon zum 8.!!!male durfte ich bei einem Großereignis unsere Staffel als Startläufer ins Rennen schicken. Immer wieder eine große Ehre und gerade die Männerstaffel ist wohl das wichtigste und größte Rennen bei einer WM! Gerade in Oslo am Holmenkollen! Dieses Rennen war als erstes restlos ausverkauft und ganz Norwegen wollte Gold in der Männerstaffel. Der Startschuss viel und der Schwede Rickardsson  zog so brutal das Tempo an, dass ich dachte nochmal Teamsprint zu laufen. Einfach Wahnsinn! Die ganze Zeit hoffte ich, er müsse doch mal langsamer werden! Bei km 5 musste ich gemeinsam mit vielen anderen reißen lassen und Rickardsson lief nur noch mit dem Russe Vylegzhanin und dem Norweger Sundby weiter. Verbissen kämpfte ich auf Platz 4 um Anschluss zur Spitze, aber bei km 6 musste ich einsehen, dass der Schwede heute eine Nummer zu groß ist. Erst als auch der Norweger Sundby abreißen ließ, keimte wieder Hoffnung auf! Mit 30 Sek Rückstand wechselte ich letztendlich auf Platz 6 und war ein wenig enttäuscht. Ich hatte zwar wirklich alles gegeben, aber so einen Rückstand hätte ich gerne vermieden! Doch diese Staffel war nicht normal. Immer und immer wieder wechselte die Führung und es war ein wahres Auf und Ab. Nationen wie Italien, Finnland oder wir waren eigentlich schon weg, kämpften sich aber schließlich wieder zurück zur Spitze. Andere Nationen wie Russland oder Norwegen wurden wieder eingeholt oder vielen weit zurück. 5 Nationen kämpften dann am Ende um den Sieg. Norwegen, Schweden, Italien, Finnland und wir. Aus 5 macht 3 Medaillen und schon wieder musste ich zu sehen und leiden! Bronze, Bronze, Bronze! Es wurde Platz 3! Tobi hatte einen großen Job gemacht! Überglücklich lagen Franz, Axel und ich auf Tobi und bildeten einen Jubelberg! Ein super Gefühl, gerade nach dem 4.Platz im Teamsprint! Glück pur! Endlich war sie da, die ersehnte Medaille! Vor 100000 Zuschauern erlebte ich eine unglaubliche Siegerehrung! Ich danke allen Fans die meiner Mannschaft und mir ganz fest die Daumen gedrückt haben!!! Vielen Dank! Euer Fibs!       

20. February 2011 - WC Drammen

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Hallo Skifreunde! Das war eine ordentliche WM-Generalprobe. Platz 18 über 15km cl, in dem wohl bestbesetzten Feld der Saison.  Es lief zwar anfangs etwas zäh, aber km für km kam ich besser ins Laufen und gewöhnte mich an die sehr stumpfen Bedingungen.  Das viele Training der letzten Wochen trägt seine Früchte und mit der nötigen Ruhe in den nächsten Tagen, erwarte ich meine Form für mein erstes WM-Rennen, die 30km Duathlon. Drückt mir dafür ganz fest die Daumen! Euer Fibs!

25. January 2011 - WC Otepää

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Hallo Skilanglauffans! Das war für mich ein schöner und guter WC in Otepää! Die 15km cl im Einzelstart liefen von Anfang an gut. Schnell fand ich meine Technik und bekam gute Zeiten. Es machte Spaß zu laufen und ich machte Position um Position im Verlaufe der Runden gut. Am Ende wurde ich guter 9.und war damit sehr zufrieden. Die Tour de Ski habe ich also gut verdaut und meine Form beginnt sich positiv zu entwickeln! Als nächstes fahre ich wieder nach Toblach in die unmittelbare WM-Vorbereitung und verzichte auf den WC in Rybinsk. Nächster Einsatz also die WM-Generalprobe in Drammen! Bis bald, Euer Fibs

10. January 2011 - Tour de Ski

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Hallo Skilanglauffreunde! Die 5.Tour de Ski ist Geschichte und ich konnte sie zum 5.mal auf der gefürchteten Alpe Cermis beenden. Dieses Mal sehr ,sehr erschöpft als 15.von 79 gestarteten Athleten. Alles begann in Oberhof mit dem 3,75km Prolog im sk und einem 15km cl Verfolgungsrennen. Es galt gut in die Tour zu starten und schnell wieder in den Wettkampfrhythmus zu finden. Mit Platz 52 im Prolog  tat ich mich jedoch sehr schwer und merkte dass es mir noch an der gewohnten Wettkampfhärte fehlt. Nach meiner 4 wöchigen Wettkampfpause, musste ich mich doch ziemlich in die Tour hinein quälen. Besser machte ich es dann am zweiten Tag über 15km cl. Mit der 4.Tageszeit, marschierte ich von Platz 52 vor auf 17. 100% zufrieden konnte ich aber immer noch nicht sein, weil mir gerade auf der letzten Runde die Kraft fehlte, um das erstrebte Top10 Resultat zu erlaufen. Weiter ging es mit dem cl Sprint und dem 20km Duathlon auf den WM Strecken in Oberstdorf. Sprint, nun ja der gute alte Sprint. Freunde werden wir wohl nie. Platz 48. Kein Kommentar, weiter und abhaken! Etappe 4, der Duathlon. Ziel war wieder ein Platz in der Top10 und wenn möglich ein Paar Bonussekunden auf dem Cl Part. Das Rennen verlief von Anfang an sehr gut, schnell fand ich meinen Rhythmus und spürte, dass meine Form besser wurde. Ich hielt mich immer in der Spitze des Feldes auf und versuchte um ein Paar Bonussekunden mit zu kämpfen. In Runde 4 nahm ich mir sogar eine Attacke vor und wollte beim Skiwechsel einer der ersten sein. Doch dann ein Sturz, welcher alles über den Haufen warf. Hellner und Clara verhakten sich bei einem Positionskampf und stürzen gemeinsam in meine Spur und auf meine Ski. Ohne Chance auszuweichen, stürzte ich kopfüber drüber und verlor  mehr als 20 Positionen. Der geplante Bonussprint samt Attacke war Geschichte und ich hatte danach ziemlich mit mir und meinen Beinen zu tun. Das linke Knie schmerzte und komischer weiße, verkrampften danach beide Schienbeinmuskeln. Mit viel Kampf und ohne Chance auf die Top10, wurde ich 30. Sehr enttäuschend, aber ich verlor nur 20 Sekunden auf die Spitze und hatte nach Oberstdorf noch alle Möglichkeiten auf ein Top15 Resultat in der Gesamtwertung. Etappe 5 und 6 bestanden aus einem sk  Sprint in Toblach und dem gefürchteten 36km  Sk Verfolgungslauf  von Cortina d’ampezzo nach Toblach. Es ging so langsam ans Eingemachte! Der Sprint war mit Platz 46 leider für mich wieder nur Durchgangsstation und ich ärgerte mich ziemlich  mal wieder wertvolle Bonussekunden verpasst zu haben! Gerade diese sind beim jetzigen Format der Tour sehr wichtig, um überhaupt eine Chance aufs Podium zu haben! Ich musste mich auf Cortina-Toblach konzentrieren. Dort war es sehr wichtig eine gute Gruppe zu erwischen um nochmal in der Gesamtwertung nach vorne zu rutschen. Und gerade diese erwischte ich leider nicht. Genau vor meiner Startposition vielen ein paar Läufer aus und die dadurch entstandene Lücke konnte ich leider nach ganz vorne nicht mehr schließen. Gemeinsam mit Vincent Vittoz und Tom Reichelt kämpfte ich vergeblich um den Anschluss an eine 12er Gruppe vor uns. Wir liefen um unser Leben und hielten den Abstand immer konstant zwischen 1:10min und 1:20min. Am Ende dieser brutalen Etappe war ich schließlich auf Platz 18 in der Gesamtwertung und freute mich schon auf meine Lieblingsetappe Nr. 7, die 20km cl Massenstart in Val di Fiemme.  Ziel war wieder ein ersehntes Top10 Resultat. Für mich ist bei jeder Tour genau diese Strecke das härteste Rennen überhaupt und es kann nochmal richtig Bewegung ins gesamte Feld kommen. Erschwerend hinzu kamen sehr schwere und nasse Bedingungen an diesem Tage. Nach viel Kampf und gutem Finale konnte ich mit Platz 7 das ersehnte Resultat endlich erlaufen und war nun schon 12.in der Gesamtwertung. Dann sollte sie kommen. Etappe 8, das Finale zur Alpe Cermis. 425Hm auf den letzten 3km! Bergsteigen statt Skilanglauf! Nicht unbedingt meine Spezialität, aber ich war ja schon 4mal oben! In der Gesamtwertung war der Zug für die Top10 mit einem Rückstand von mehr als einer Minute schon vor der Etappe abgefahren, aber die Top 15 war mein erklärtes Minimalziel. An so einem Tag kann man an der Alpe Cermis alles gewinnen, kann aber auch alles verlieren. Gemeinsam  wieder mit Tom Reichelt  bildete ich eine Gruppe mit Vencent Vittoz, dem Italiener Di Centa und dem Schweden Hellner. Bis zum Einstieg zur Alpe Cermis lief auch noch alles gut und ich konnte mühelos das Tempo der Gruppe mitgehen. Doch schon nach 100m in der Steigung hatte ich die ersten Probleme. Ich konnte das Tempo der Gruppe niemals halten und kämpfte fortan alleine. Meter für Meter wurde ich müder und schleppte mich förmlich den Berg hoch. Ich glaube noch nie kamen mir 3 km so lange vor! Auch nicht in den 4 Jahren vorher! Völlig erschöpft kam ich schließlich oben als 15.an und war froh, dass die Tor Tour ein Ende hatte! Alles in Allem kann ich mit Platz 15 zufrieden sein und blicke nun zuversichtlich in die nächsten Wochen Richtung Weltmeisterschaften am Holmenkollen. Bis bald beim nächsten WC in Otepää! Euer Fibs!    

18. December 2010 - Frohe Weihnachten

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Hallo Skilanglauffans! Nach überstandener Erkältung, trainiere ich nun seit einer Woche wieder. Die volle Konzentration und der Trainingsplan sind dabei  voll auf die Tour de Ski ausgerichtet. Aus diesem Grunde, habe ich auch auf den WC in La Clusaz verzichtet. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Aufgaben und blicke sehr zuversichtlich nach vorne! Ich wünsche allen Skilanglauffans ein besinnliches und wunderschönes Weihnachtsfest! Euer Fibs!

05. December 2010 - WC Düsseldorf

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Hallo Skifans! Das war ein Wochenende zum vergessen! Eigentlich hätte ich schon am Samstag nicht laufen dürfen! Am Morgen nach dem Aufstehen, war meine Stimme leicht belegt und ich war ein wenig heißer. Dennoch ging ich an den Start des Einzelsprints und landete auf einem enttäuschenden 62.Platz! Mein Körper und auch mein Kopf waren wohl zu sehr mit der Erkältung beschäftigt und im Nachhinein hätte ich mal lieber verzichten sollen. Die nächste Nacht zum Sonntag wartete ich noch ab und entschied mich schließlich schweren Herzens, den Teamsprint welchen ich mit Tim als Deutschland 1 bestritten hätte, abzusagen. Sehr, sehr schade, hatte ich mich doch schon seit Wochen auf den Wettkampf gefreut! Für die vielen, vielen Fans an der Strecke tat es mir natürlich auch leid und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder starten kann. Nun bin ich wieder zu Hause und will erst mal wieder völlig gesund werden! Aus diesem Grunde und wegen eines weiteren Trainings, verzichte ich auf den nächsten WC in Davos. Bis bald, Euer Fibs!
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